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Umzug mit eigenem PKW

Über Geld spricht man nicht, man hat es. Ein Spruch, der wenig hilft, wenn man es eben nicht hat. Dann ist nämlich Sparen angesagt. Will man ohne große Kosten umziehen, dann liegt eine Option sehr nahe. Der Umzug mit eigenem PKW verursacht wenig Kosten. Allerdings muss man dabei ein paar Dinge bedenken. Es gibt Voraussetzungen, unter denen es günstiger ist, umziehen zu lassen. In vielen Fällen kann man damit aber viel Geld sparen.

Zeit ist Geld

Beim Wohnen ist Zeit tatsächlich Geld. Eine Mietwohnung kostet pro Monat. Wenn man umzieht bedeutet das im Regelfall, dass man die neue Wohung mietet, bevor man die alte Wohnung gekündigt hat. Am Monatsersten bekommt man die Schlüssel der neuen Wohnung und am Monatsletzten muss die alte Wohnung zurückgegeben werden. Innerhalb von 4 Wochen muss der Umzug abgewickelt werden. Das klingt am Anfang des Monats noch ziemlich entspannt. Gegen Ende der Zeit merkt man aber schnell, dass man sich ziemlich verschätzt hat. Ein gutes Umzugsunternehmen lebt davon, Umzüge zu organisieren. Sie können den Zeitaufwand einschätzen und arbeiten schnell und effizient. Direkt vor dem Haus steht ein ausreichend großer Umzugswagen und mehrere Mitarbeiter tragen den Hausrat ins Fahrzeug. Hat man keine Erfahrung mit Umzügen gibt es zwei Probleme. Erstens unterschätzt man den Zeitaufwand meistens massiv. Zweitens ist die Planung nicht ideal und verursacht unnötigen Aufwand.

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Der Kofferaum ist oft kleiner, als man glaubt. Ein genaues Ausmessen im Vorfeld ist daher Pflicht

Reserven einplanen

Will man den Umzug mit dem eigenen PKW abwickeln muss man ausreichend Zeit einplanen. Wer schätzt, dass er die Wohnung am Samstag komplett ausräumt und am Sonntag alles wieder aufstellt, der kann ruhig von Donnerstag bis Dienstag einplanen. Auch ein großer PKW, etwa ein Minivan, ist für den Transport großer Teile ungeeignet. In einem Lieferwagen gibt es höchstens Radkästen auf der Ladefläche, ansonsten sind die Wände gerade und es gibt kaum Unebenheiten. Im PKW gibt es reichtlich Möglichkeiten anzuecken. Bevor man mit dem Umzug beginnt ist die erste Aufgabe also, die genauen Maße des PKW zu nehmen. Wie groß ist die Diagonale an der engsten Stelle? Wie hoch und wie breit ist der Kofferraum? Danach werden die Möbel vermessen.

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Der Minivan bietet viel Platz. Allerdings gibt es auch viele Engstellen, die beim Umzug stören können

Lufttransport

Oft gibt es Teile, die den gesamten Kofferraum blockieren. Schrankteile sind mitunter so breit, dass sie nur diagonal in den PKW passen. Damit transportiert man sehr viel Luft und fährt wesentlich öfter, als man geplant hat. Misst man im Vorfeld Auto und Möbel genau aus, dann weiß man nicht nur, was zerlegt werden muss und was nicht. Man kann auch noch die Anzahl der Fahrten gut einschätzen. Hat man Teile, die sehr groß sind, dann sollte man ausreichen kleine Kartons, oder Säcke haben, die man doch noch in den Hohlraum im PKW stellen kann. In so einem Fall sind tatsächlich Säcke, oder weiche Taschen die besser Wahl. Sie lassen sich besser in Lücken stopfen und helfen so mit, den Laderaum besser zu nutzen.

Fahrzeit

Der Showstopper für den Umzug mit dem eigenen PKW ist tatsächlich die Fahrzeit, bzw. die Wegstrecke. Das Auto kann meist nicht direkt vor dem Haus geparkt werden. Also muss die Wegstrecke, die man zu Fuß zurücklegt mit einkalkuliert werden. Die Kosten für einen Kilometer mit dem eigenen Auto kann man mit dem ADAC Autokostenrechner berechnen lassen. Ein VW Sharan kosten etwa 70 Cent pro Kilometer. Fährt man damit 50 km zur neuen Wohnung und wieder zurück, dann kostet jede Fahrt 70 Euro. Fährt man 30 mal, dann kommt man auf 2.100€, die allein der Betrieb des Fahrzeugs kostet. Dazu kommt noch die Zeit, die man mit der Fahrt verbringt. Die Entscheidung Umzug mit eigenen PKW, oder Beauftragung einer Firma muss also immer mit Einbeziehung der Wegstrecke erfolgen. Je weiter der Weg, desto höher die Fahrtkosten und der Zeitaufwand.

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Die Betriebskosten des VW Sharan liegen lt ADAC bei 70 Cent pro Kilometer

Andere Arbeiten

Nicht vergessen darf man bei der Erstellung des Zeitplans, dass nicht nur der Umzug erledigt werden muss. Will man in der neuen Wohnug etwas verändern, ausmalen, oder etwas anders gestalten, dann muss man die Zeit dafür auch vorsehen. Auch in der alten Wohnung kann ein Ausmalen und der Rückbau von Veränderungen notwendig sein. Nicht zuletzt muss man auch berechnen, wieviele Urlaubstage für den Umzug benötigt werden. Ein Umzug ist immer ein großes Projekt und nicht alltäglich. Da die meisten Menschen wenig Erfahrung damit haben ist es wahrscheinlich, dass man die Aufwände und den Zeitbedarf unterschätzt. Der Umzug mit dem eigenen PKW ist durchaus eine Möglichkeit kurzfristig Geld zu sparen. Die Fahrtkosten für den PKW sind allerdings ein Faktor, den man unbedingt genau kalkulieren muss. Spätestens bei der nächsten Inspektion könnte nämlich das gesparte Geld wieder weg sein.

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