Single, Mingle, Ehepaar auf meinekleinetestseite.de

Single, Mingle, Ehepaar

Mann und Frau, aber auch Frauen und Männer jeweils unter sich, streben mehr, oder weniger eine Partnerschaft an. War es früher noch ganz selbstverständlich zu heiraten und in der sogenannten klassischen Familienkonstellation zu leben, so ist die Entscheidung heute etwas schwieriger. Job und Karriere stehen meist im Widerspruch zu Liebe und Familie. Die Rolle des Familienerhalters ist heute kaum noch machbar und so bleibt für Haushalt und Kindererziehung kaum Zeit, weil beide Partner Geld verdienen. Kein Wunder, dass man heute häufig als Beziehungsstatus Mingle angibt.

Freunde mit gewissen Vorzügen

Mingle ist ein Kunstwort, das sich aus den Wörtern Single und Mixed zusammensetzt. Während der Single ganz klar ohne Partner auskommt und das Paar eben in einer festen Beziehung ist, so steht der Mingle dazwischen. Grundsätzlich alleine lebend, also mit eigener Wohnung und ohne viel Rücksicht auf einen anderen Menschen, aber eben doch nicht ganz alleine. Es gibt im Leben des Mingle einen anderen Menschen. Allerdings lebt man mit der-, oder demjenigen nicht im selben Haushalt. Man sieht sich nicht einmal regelmäßig. Die Beziehung ist locker und im Prinzip aus Abruf.

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Sex und Gesellschaft

Der Mingle hat einen Partner, der ihm bei Bedarf und dann, wenn es dem Partner auch passt, Gesellschaft leistet. Ist es für beide gerade ok, dann gibt es natürlich auch Sex, wie in jeder anderen Beziehung. Allerdings bleiben dem Mingle viele Nachteile einer Beziehung erspart. Wer mit einem Partner zusammenlebt, der weiß, dass das Klischee, von der offenen Zahnpastatube als Trennungsgrund nicht weit hergeholt ist. Alltag, also gemeinsamer Alltag ist eine Herausforderung. Schnarchen, Unordnung, oder Toilettengänge, die Männer gerne zu lange gestalten, oder beim Pinkeln im Stehen die Umgebung mit Urin bespritzen, sind genauso Reibungspunkte, wie Launen und Ticks.

Cherry-Picking

Der Mingle holt aus der Beziehung nur die positiven Seiten. Man reduziert sich auf kontrollierte und geplante Zeit zusammen und trifft sich zu gemeinsamen Unternehmungen, oder um körperliche und emotionale Bedürfnisse zu befriedigen. Danach geht jeder wieder nach Hause. Aus Sicht des Mingles ideal, denn die Last einer Partnerschaft kann im Alltag schwer drücken. In guten, wie in schlechten Zeiten muss man füreinander da sein. In einer festen Beziehung, oder einer Ehe steht man sich bei. Im Alltag, durch das Verdienen von Geld, oder die gemeinsame Arbeit im Haushalt, aber auch und speziell in Ausnahmesituationen.

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Alt und krank

Früher oder später wird jeder von uns alt. Das Lebensende rückt jeden Augenblick ein wenig näher. Unsere Zeit ist endlich und mit dem Alter verlassen uns auch die jugendlichen Kräfte nach und nach. Wer Glück hat, der altert ohne große Einschränkungen. Weniger dynamisch, aber immer noch in der Lage den Alltag zu meistern, kann man in der Rente zufrieden sein. Andere trifft das Schicksal härter und man verbringt viel Zeit als Pflegefall, oder unter Schmerzen. In einer solchen Situation hat sich über Jahrhunderte das Prinzip der Ehe bewährt. Man steht füreinander ein und kann sich darauf verlassen, dass der andere einen nicht hängen lässt.

Einsamer Mingle

Als Mingle hat man den Vorteil, dass die Bindung nicht stark und unwiderruflich ist. Dieser Vorteil kann sich im Ausnahmefall schnell in einen Nachteil umkehren. Man kann sich auf den Partner nicht verlassen, denn der ist genauso an seiner Freiheit interessiert, wie man selbst. Statt sich um einen altersschwachen Partner zu kümmern möchte er, oder sie sein Leben noch weiterhin unbeschwert genießen. Eine moderne Form des Egoismus, die vielleicht nur eine Vorstufe zu einer Welt ohne feste Beziehungen ist. Der unbeschwerte und vor Allem ungebundene Umgang miteinander ist für viele junge Menschen ein Idealbild. Allerdings muss man dabei auch die Zeit im Alter bedenken. Wer ein Leben lang nichts in eine Beziehung investiert, der wird am Ende auch wenig zurückbekommen.

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