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Barfußschuhe Vorteile und Nachteile

Der aufrechte Gang hat unseren Vorfahren ein paar Vorteile verschafft. Durch die höhere Position der Augen konnten sie weiter sehen und auch im hohen Gras konnten sie Bewegungen wahrnehmen. Damit hat sich aber auch eine große Belastung für die Füße ergeben. Wo andere Tiere ihr Gewicht auf vier Extremitäten verteilen, da muss der Mensch mit zwei auskommen. Zusammen mit Schuhen, die nicht immer ideal für unsere Füße sind, bedeutet das eine große Gefahrenquelle. Barfußschuhe sollen dabei als Alternative helfen. Aber welche Vorteile und Nachteile haben die Barfußschuhe wirklich?

Barfußschuhe

Entweder man läuft barfuß, also ohne Schuhe, oder man trägt eben Schuhwerk. Die Bezeichnung Barfußschuhe ist also ein Widerspruch in sich. Doch die Hersteller solcher Schuhe versuchen genau diese unmöglich erscheinende Brücke zu schlagen. Die Idee hinter den Barfußschuhen ist ein möglichst natürliches Verhalten des Fußes. Man versucht also das Gefühl barfuß zu laufen mit den Vorteilen von Schuhen zu kombinieren. Ein recht guter Ansatz, der aber auch Nachteile mit sich bringt.

Gesund laufen

Unsere Füße sind ziemlich durchdacht. Sie verteilen die Belastung und federn den Druck ab. Knochen, Muskeln, Sehnen und Bänder greifen perfekt ineinander und sorgen damit für ein sehr effizientes Laufen. Das Barfußlaufen ist das beste, was einem Fuß passieren kann. Viele der Haltungsschäden und Fehlstellungen, die wir im Laufe der Zeit entwickeln, entstehen durch falsche Schuhe. Speziell die Kinder haben hier einen Nachteil. Studien zeigen, dass fast alle Kinder zu kleine Schuhe tragen. Sie ziehen beim Laufen die Zehen an, was für eine falsche Belastung sorgt. Barfußlauf kann dabei helfen.

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Kinder sollten so viel und so oft wie möglich Gelegenheit bekommen, barfuß zu laufen

Handschuh

Barfußschuhe versuchen diese gesunde Form der Bewegung zu ermöglichen. Sie sind wie ein Handschuh geformt und beiten für jede Zehe Platz. Insgesamt liegen sie eng an und haben eine sehr dünne Sohle. Damit fühlt man beim Laufen den Untergrund und muss den Fuß bei jedem Schritt stabilisieren. Gleichzeitig bietet der Schuh aber Schutz und sorgt für gesellschaftliche Akzeptanz. So kann unbeschwert über Scherben laufen, oder ins Meeting gehen. Der Barfußschuh sorgt dafür, dass man beides schadlos übersteht.

Federung

Allerdings haben Barfußschuhe auch Nachteile. Der Hauptnachteil dabei ist die Sohle. Wie schon erwähnt ist sie sehr dünn. Damit kann man den Boden unter den Füßen spüren und Eindrücke erleben, die man mit normalen Schuhen nie erleben könnte. Allerdings bietet eine dünne Sohle auch nur ein Minimum an Federung. Das ist beim Gehen nicht unbedingt ein Problem. Allerdings wird es problematisch, wenn man Sport treibt. Es gibt auch Barfußlaufschuhe. Hier muss man allerdings sehr vorsichtig sein.

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Ohne Schuhe kann man schnell ein Problem mit dem scharfkantigem Untergrund bekommen. Barfußschuhe lösen das Problem

Laufschuhe

Ein Laufschuh hat die Aufgabe den Fuß zu stabilisieren und die Schritte zu dämpfen. Beides kann ein Barfußschuh nicht. Vor allem die Dämpfung stellt ein Problem dar. Wer viel läuft sollte daher auf Barfußschuhe verzichten. Die Folgen könnten Ermüdungsbrüche im Fuß sein. Auch Bodenunebenheiten steckt der Barfußschuh nicht so gut weg, wie ein herkömmlicher Schuh mit gefederter Sohle. Das Verletzungsrisiko ist also etwas höher.

Gesunde Mischung

Die beste Variante ist die Mischung beider Schuhtypen. Der Barfußschuh hat durchaus Sinn und kann helfen, den Fuß immer wieder einmal natürlich zu bewegen. Bei sportlicher Aktivität, oder langer Belastung ist die Dämpfung der Schuhsohle aber ein wichtiger Faktor, auf den man nicht verzichten sollte. Vorteile und Nachteile der Barfußschuhe kann man, wenn man sie kennt, gut für sich nutzen. Tagsüber im Büro ist der Barfußschuh perfekt. Abends, wenn man auf dem Laufband sein Training absolviert sollte es dann ein gut gefederter und auf den eigenen Fuß abgestimmter Laufschuh sein.

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