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Karneval in Köln feiern

Es gibt ein paar Dinge, die sollte man im Leben zumindest einmal erlebt haben. Das Oktoberfest in München ist ein solches Erlebnis. Auch wenn die Berichterstattung sich bemüht in umfassenden Reportagen und anderen Formaten, die Stimmung einzufangen, so geht nichts über den persönlichen Besuch vor Ort. Genauso sieht es mit dem Karneval in Köln aus. Die viertgrößte Deutsche Stadt mit mehr als einer Million Einwohner wechselt für sechs Tage im Frühjahr geschlossen in den Ausnahmezustand. Tatsächlich ist es nicht möglich die Stimmung mit Kamerabildern einzufangen. Erst wenn man selbst mittendrin ist, kann man nachvollziehen, was Millionen von Menschen dazu bewegt, diesem Volksfest Jahr für Jahr entgegenzufiebern. Einmal sollte man also den Karneval in Köln feiern und eintauchen in die Welt der Jecken, Kamellen fangen und Alaaf schreien.

Lange Tradition

Der Karneval in Köln blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1823 wurde das heutige Festkomitee Kölner Karneval gegründet. Seitdem kümmert sich der Verein um das Brauchtum und vertritt die Interessen von mehr als 100 Karnevalsgesellschaften. Die verschiedenen Gesellschaften, wie etwa die Roten Funken, oder die Blauen Funken, sind Teil der Umzüge und präsentieren sich in traditioneller Tracht. Prominente winken von den Wagen und langsam fahren aufwändig gestaltete Wagen vorbei, die verschiedene, oft kritische Aussagen, humoristisch verpackt wiedergeben. Als Zuseher steht man am Straßenrand und tut gut daran, immer auf die Reiter und die Menschen auf den Wagen zu achten. Kamellen, also Süßigkeiten werden in die Menge geworfen und wer nicht aufmerksam ist, der kann schon mal von einer Tafel Schokolade, oder einem Bonbon schmerzhaft getroffen werden.

Ausnahmezustand

Spricht man im Zusammenhang mit dem Kölner Karneval von Ausnahmezustand, dann ist das keine Übertreibung. Es geht nichts mehr. Zumindest an den wichtigsten Feiertagen. Am 11.11. wenn der Karneval um 11:11h startet, wird das erste mal ausgelassen gefeiert. Läden bleiben geschlossen und vieles kommt zum Erliegen. Beginnend mit der Weiberfastnacht am Donnerstag vor dem Aschermittwoch, starten sechs Tage, in denen der Karneval das Leben in der Stadt bestimmt. Spätestens am Rosenmontag gibt es nichts mehr, das in Köln seinen gewohnten Lauf nimmt. Umzüge in den Stadtteilen und eine ausgelassene Feier sorgen nicht nur für Verkehrsbehinderungen, sondern lassen die Zeit still stehen.

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Prächtige Wagen, von denen Süßigkeiten in die Menge geworfen werden, sind das Herzstück des Rosenmontagumzugs

Gäste

Das Spektakel ist weit über die Grenzen Kölns hinaus beliebt und bekannt. Etwa 1,5 Millionen Besucher lockt es jedes Jahr in die Stadt. Will man selbst Karneval in Köln feiern, dann sollte man sich darauf gut vorbereiten. Einerseits wird man eine Stimmung erleben, die wirklich einzigartig ist. Mehr noch, man wird sie nicht nur bei den anderen Erleben, sondern innerhalb weniger Minuten zu einem Teil dieser Stimmung werden. Andererseits gibt es eine Reihe logistischer Herausforderungen, die der Karneval in Köln für Besucher bereithält. Auf beides muss man sich vorbereiten um unbeschwerte Tage voller einmaliger Erlebnisse zu haben.

Anreise

Die Anreise nach Köln ist am Rosenmontag zumindest schwierig. Speziell wenn man in die Stadt möchte kann es zu großen Problemen kommen. Die Feier legt den Verkehr lahm und macht es schwieriger als sonst, von A nach B zu kommen. Am einfachsten also, man reist zumindest schon am Sonntag an. Die Stimmung erlebt zwar am Rosenmontag ihren Höhepunkt, aber auch die Tage davor bieten Möglichkeiten mitzufeiern.

Quartier

So, wie die Anreise ein Problem werden kann, so sind die Quartiere rund um den Rosenmontag knapp. Will man eine Unterkunft in guter Lage zu einem annehmbaren Preis, dann muss man sich so früh wir möglich darum kümmern. Neben den Hotel gibt es aber auch andere Arten von Unterkünften. Eine Ferienwohnung zu mieten ist eine günstige Variante für die Übernachtung während dem Karneval. Will man eine Fewo in Köln mieten, dann gilt aber auch hier, dass man rechtzeitig buchen muss. Auch die günstigen Ferienwohnungen sind während der Karnevalszeit stark gefragt und schnell vergriffen.

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Außerhalb von NRW wissen sie meisten Menschen nicht, dass es Ganzkörperkostüme von rosa Hasen auch für Erwachsene gibt. Beim Karneval in Köln sollte man am besten so ein Kostüm tragen

Stimmung

Auf die Stimmung, die einen erwartet, kann man sich nicht voll umfänglich vorbereiten. Allerdings kann man sich darauf vorbereiten, dass man in die Karnevalshochburg reist. Ein Teil der Stimmung beim Karneval ist den Kostümen zu verdanken. Wer also plant, sich dezent, etwa mit einer roten Nase, zu verkleiden, der sei gewarnt. Hüllt man sich in einen flauschigen Tigerpelz und bemalt sein Gesicht dazu in den passenden Farben, dann wird man sich fast überall auf der Welt etwas deplatziert vorkommen. Es ist den meisten Menschen schlichtweg peinlich, sich übertrieben zu verkleiden. Hier sei gesagt, dass es nicht übertrieben genug sein kann!

Mehr ist mehr

Auch wenn es schwierig ist, außerhalb von NRW zu einem richtig aufwändigen Kostüm zu kommen, sollte man sich unbedingt bemühen, wenn man den Karneval in Köln feiern will. So peinlich wie es etwa in Berlin wäre, in einem Vollkörperkostüm mit dem Bus zu fahren, so peinlich ist es in Köln ohne ein solches Kostüm unterwegs zu sein. Auch wenn man sich nicht vorstellen kann, wie das ist, hat die Karnevalsstimmung erst einmal Besitz von einem ergriffen, dann gibt es keine Möglichkeit mehr, ihr zu entrinnen. Bevor mal sich also bei der großen Party als zu wenig verkleidet fühlt, sollte man schon bei der Wahl des Kostüms alle Hemmungen fallen lassen. Je gewagter, je ausgelassener und je aufwändiger, es wird niemals zu viel sein. Will man den Karneval in Köln feiern, dann muss man sich voll und ganz darauf einlassen. Ein Erlebnis, das man vielleicht nicht jedes Jahr braucht, aber einmal im Leben muss man einfach dabei gewesen sein!

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